Mount Fuji in Hakone: A Serene Getaway with Stunning Views of Mount Fuji
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Airbnb, Hotel oder Kapselhotel in Japan: Was passt?

7 min read

Ob Airbnb, Hotel oder Kapselhotel in Japan – entscheidend sind vor allem drei Dinge: dein Budget, wie viele Personen mit dir reisen und wie viel Platz du brauchst. Für die meisten, die zum ersten Mal hier sind, ist ein Businesshotel die beste Wahl für fast alle Fälle. Kapselhotels eignen sich für Alleinreisende mit kleinem Budget, die ein oder zwei Nächte bleiben. Wohnungen sind eine gute Option für Familien und längere Aufenthalte – sofern die Unterkunft eine gültige Lizenz hat.

In diesem Guide vergleiche ich alle drei Möglichkeiten direkt miteinander, erkläre, welche Regeln in Japan für Kurzzeitvermietungen gelten, und zeige dir, wie du dich einfach entscheiden kannst. Ich habe als Student an der Waseda drei Jahre in Tokio gelebt und kenne die Stadt deshalb sowohl aus Sicht eines Einheimischen als auch aus der eines Besuchers.

View of Mount Fuji with a light snow cap seen through an open balcony window of a hotel room in Kawaguchiko
In einem guten Hotelzimmer in Japan zählen oft die Aussicht und die Lage mehr als die Grösse.

Der schnelle Vergleich

BusinesshotelKapselhotelAirbnb oder Wohnung
Am besten fürDie meisten Reisenden, PaareAlleinreisende, kurze AufenthalteFamilien, Gruppen, längere Aufenthalte
Typischer PreisEtwa 8.000 bis 20.000 Yen pro ZimmerEtwa 3.000 bis 7.000 Yen pro PersonSehr unterschiedlich, pro Person oft preiswert
PrivatsphäreEigenes Zimmer und eigenes BadEigene Kapsel, GemeinschaftsbäderGanze Wohnung
PlatzWenigSehr wenigMeist am meisten
GepäckHat im Zimmer PlatzSchliessfächer, oft begrenzter PlatzKein Problem
EmpfangJa, meist rund um die UhrJaOft Self-Check-in
Küche und WäscheMünzwaschmaschinen üblichManchmal WaschmöglichkeitenOft beides

Die Preise sind grobe Richtwerte und ändern sich je nach Saison, Stadt und Nachfrage stark. In Tokio und Kyoto kann es zur Kirschblütenzeit leicht doppelt so teuer werden.

Hotels in Japan: Businesshotels und mehr

Ein japanisches Businesshotel ist ein einfaches, sauberes Hotel für Geschäftsreisende. Die Zimmer sind klein, aber normalerweise ist alles da, was du brauchst: ein bequemes Bett, ein kompaktes Bad mit Badewanne, Pyjama, Hausschuhe, Wasserkocher und gute Pflegeprodukte. Viele Ketten haben ausserdem ein grosses öffentliches Bad, ein kostenloses Frühstück oder eine Münzwäscherei.

Darum sind Businesshotels so praktisch:

  • Sie liegen oft direkt bei grossen Bahnhöfen.
  • Der Check-in ist unkompliziert, und das Personal ist an Gäste aus dem Ausland gewöhnt.
  • Die Qualität ist auch in den günstigeren Preisklassen konstant.
  • Du kannst dein Gepäck vor dem Check-in und nach dem Check-out aufbewahren lassen.

Der grösste Nachteil ist der Platz. In einem normalen Doppelzimmer kann es mit zwei grossen Koffern eng werden. Wenn du mehr über Sternebewertungen und Hotelkategorien erfahren möchtest, lies meinen Guide dazu, wie Hotels in Japan eingestuft werden.

Meine bevorzugte Kette ist Toyoko Inn. Die Zimmer sind klein, aber sauber, die Preise fair und es gibt fast bei jedem grossen Bahnhof ein Hotel der Kette. Eine Kette, die ich meide, ist APA Hotel – wegen der politischen Ansichten ihres Gründers.

Kapselhotels: Das erwartet dich

In einem Kapselhotel schläfst du in einer Schlafkapsel statt in einem Zimmer. Die Kapseln sind normalerweise gross genug, dass du darin aufrecht sitzen kannst, und haben ein Licht, eine Steckdose sowie einen Vorhang oder Rollladen. Bäder, Duschen und Aufenthaltsräume werden gemeinsam genutzt. Viele Kapselhotels haben ausserdem ein grosses Bad oder eine Sauna.

How hotels are ranked in Japan for example Mount Fuji in Hakone: A Serene Getaway with Stunning Views of Mount Fuji
Hakone ist ein klassischer Ort, um sich für eine Nacht ein Ryokan oder Onsen-Hotel zu gönnen.

Das solltest du vor der Buchung wissen:

  • Geschlechtertrennung: In den meisten Kapselhotels gibt es getrennte Etagen für Männer und Frauen. Einige sind nur für Männer, prüfe das also vor der Buchung.
  • Gepäck: Die Schliessfächer sind oft zu klein für grosse Koffer. Manche Unterkünfte bewahren grosse Taschen an der Rezeption auf.
  • Check-out-Regeln: In vielen Kapselhotels musst du morgens auschecken, auch wenn du mehrere Nächte bleibst.
  • Lärm: Die Schlafkapseln schirmen Geräusche nicht besonders gut ab. Ohrstöpsel helfen.
  • Tätowierungen: Gibt es ein öffentliches Bad, können dafür besondere Regeln gelten.

Kapselhotels machen für ein oder zwei Nächte Spass, besonders wenn du spät ankommst oder etwas typisch Japanisches erleben möchtest. Für eine ganze Woche bevorzugen die meisten ein richtiges Zimmer.

Airbnb und Apartments in Japan

Kurzzeitvermietungen sind in Japan reguliert. Seit 2018 müssen Gastgeber ihre Unterkunft registrieren und eine Registrierungs- oder Bewilligungsnummer angeben. In einigen Städten und Quartieren gelten zusätzliche Einschränkungen dazu, wann und wo Wohnungen vermietet werden dürfen. Auf Airbnb ist diese Nummer bei bewilligten Angeboten in den Angebotsdetails aufgeführt.

Warum das für dich wichtig ist: Nicht bewilligte Angebote können kurzfristig storniert werden, und Nachbarn können sich über Lärm oder Abfall beschweren. Prüfe immer die Bewilligungsnummer und lies aktuelle Bewertungen.

Ein Apartment ist sinnvoll, wenn:

  • du mit der Familie oder einer Gruppe von mindestens drei Personen reist
  • du eine Woche oder länger bleibst und eine Küche sowie eine Waschmaschine möchtest
  • du ein Wohnquartier kennenlernen möchtest

Denk daran, dass japanische Apartments oft ebenfalls klein sind und vielerorts strenge Regeln zur Mülltrennung gelten. Rechne mit einem selbstständigen Check-in über einen Schlüsselkasten oder ein smartes Türschloss. Wenn etwas schiefgeht, ist kein Personal da, das dir helfen kann.

Traditional Ueyama Ryokan building and garden
Ein Aufenthalt in einem traditionellen Ryokan: Ein oder zwei Nächte reichen, um das ganze Erlebnis kennenzulernen.

Ryokan und Hostels nicht vergessen

Zwei weitere Möglichkeiten sind ebenfalls eine Überlegung wert. Ein Ryokan ist ein traditionelles japanisches Gasthaus mit Tatami-Zimmern, Futons und oft inbegriffenem Abendessen und Frühstück. Es ist mehr ein Erlebnis als einfach nur ein Ort zum Schlafen. Deshalb buchen viele Reisende ein oder zwei Nächte auf dem Land oder in einem Onsen-Ort. In meinem Guide zu Onsen-Ryokans erkläre ich, wie das funktioniert.

Hostels sind eine weitere günstige Möglichkeit. Sie haben meist Schlafsäle und Privatzimmer, Küchen und eine gesellige Atmosphäre. Wenn du andere Reisende kennenlernen möchtest, kann das besser passen als ein Kapselhotel.

Was passt zu dir?

So findest du ganz einfach heraus, was für dich passt:

  • Allein, knappes Budget, kurzer Aufenthalt: Kapselhotel oder Hostel.
  • Allein oder zu zweit, erste Japanreise: Businesshotel in der Nähe eines grösseren Bahnhofs.
  • Familie oder Gruppe: bewilligtes Apartment oder Hotel mit Familienzimmern.
  • Besonderer Anlass: ein oder zwei Nächte in einem Ryokan.
  • Längerer Aufenthalt von mehreren Wochen: Apartment oder Monatsmiete.

Viele Reisende kombinieren verschiedene Unterkünfte. Zum Beispiel ein Businesshotel in Tokio, ein Ryokan in den Bergen und ein Kapselhotel für eine Nacht vor einem frühen Flug.

Ich habe noch nie in einem Kapselhotel übernachtet, weil mir der Preis für das Gebotene zu hoch war. Freunde von mir übernachteten stattdessen in einem Airbnb in Koenji. Alle Apartments, die sie fanden, waren klein, aber sie hatten etwas mehr Freiheit als in einem Hotel.

Übernachten in Tokio, Kyoto und Osaka

In Japan ist die Lage wichtiger als die Zimmerart. Wenn du nahe bei einem Bahnhof wohnst, sparst du jeden Tag viel Zeit. In Tokio sind Gegenden wie Shinjuku, Shibuya, Ueno und rund um den Bahnhof Tokio praktische Ausgangspunkte. In meinem Guide zu Unterkünften in Tokio findest du Tipps zu den Quartieren. Für die Kansai-Region gibt es ausserdem meinen Guide zu Unterkünften in Kyoto und Osaka.

Häufig gestellte Fragen

Sind Businesshotels in Japan günstiger?

Meistens ja. Businesshotels gehören zu den günstigsten Unterkünften mit Privatzimmer, die du in Japan buchen kannst. Ein eigenes Bad und gute Sauberkeit sind trotzdem dabei.

Was bedeutet Businesshotel in Japan?

Ein einfaches, funktionales Hotel, das ursprünglich für Geschäftsreisende gedacht war. Die Zimmer sind kompakt, die Preise moderat und die Hotels liegen meist in der Nähe von Bahnhöfen.

Warum sind Hotels in Japan so teuer?

Die Nachfrage durch den Tourismus ist stark gestiegen, besonders in Tokio und Kyoto, und Grundstücke in zentralen Lagen sind teuer. Während der Feiertage und Hauptreisezeiten steigen die Preise zusätzlich. Früh zu buchen hilft.

Ja, wenn die Gastgeberin oder der Gastgeber registriert ist. Zugelassene Inserate weisen eine Registrierungsnummer aus. Nicht registrierte Unterkünfte sind nicht erlaubt und können storniert werden.

Können Paare in einem Kapselhotel übernachten?

Die meisten Kapselhotels trennen Männer und Frauen, Paare schlafen also in verschiedenen Bereichen. Einige neuere Unterkünfte bieten Doppel-Kapseln oder gemischtgeschlechtliche Etagen an. Frag aber vor der Buchung nach.

Wie buche ich ein Hotel in Japan?

Die grossen internationalen Buchungsplattformen funktionieren gut. Auf japanischen Plattformen gibt es manchmal zusätzliche Angebote. Buche für die Kirschblüte, die Golden Week und den Herbst frühzeitig.

Welcher Teil von Tokio hat die besten Hotels?

Das hängt davon ab, was dir gefällt. Shinjuku und Shibuya sind lebhaft, der Bahnhof Tokio und Ginza sind zentral und gehoben, und in Ueno und Asakusa bekommst du oft mehr fürs Geld.

Fazit

Die eine beste Option gibt es nicht. Businesshotels sind die sichere Wahl, Kapselhotels ein unterhaltsames Budget-Erlebnis und lizenzierte Apartments ideal für Familien. Um dein Budget zu planen, schau dir meinen Ratgeber dazu an, was eine Japanreise kostet.

Autor

  • maxintokyo

    Max lebt in Tokyo, wo er Informatik studiert und auf Reisen weiterhin die Welt erkundet. Sein Interesse an Kulturen rund um den Globus hat sowohl seinen persönlichen als auch seinen akademischen Weg geprägt. Seinen Bachelor- und Masterabschluss machte er in der Schweiz. Danach verbrachte er als Austauschstudent ein Jahr in Südkorea. Später absolvierte er ein Masterprogramm an der Waseda University in Japan, wo er sein Fachwissen vertiefte und seinen internationalen Horizont erweiterte.
    Heute arbeitet Max in Tokyo als Senior Software Engineer in einer anspruchsvollen Position im Banken- und Finanzsektor. In seiner Arbeit verbindet er technisches Problemlösen mit Branchenkenntnissen. Er hat mehr als dreissig Länder bereist und bringt dadurch wertvolle praktische Erfahrungen in seine Projekte ein.

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